Veronika Burger


geboren 1981, lebt und arbeitet in Wien

2013 Abschluss „Performative Kunst“, Akademie der Bildenden Künste Wien
Studium „Transmediale Kunst“ , Akademie der Bildenden Künste Wien

2012 Talentestipendium der Emanuel und Sofie Fohnstiftung
2013 Turboresidency ImPulsTanzfestival mit Nora Jacobs & Nicole Sabella
2009 Praktikum am Franklin Furnace Performance Archiv, New York

Veronika arbeitet medienübergreifend mit Video, Performance, Skulptur, Fotografie und Installation. In ihrer performativen Praxis setze sie sich bevorzugt mit der Interaktion zwischen Künstlerin bzw. Performerin und Pub­likum im Raum auseinander.

www.veronikaburger.com

 

Yes, there were performances


Yes, there were performances entstand als Kooperation von Raffaela Bielesch und Veronika Burger. Angelegt als Performance und Intervention im öffentlichen Raum an verschiedenen Schauplätzen in Dornbirn setzt die Arbeit durch die Strategie der Wiederholung an der feinen vermeintlichen Trennlinie zwischen Dokumentation, Historisierung und Institutionalisierung von performativer Kunst an. Die punktuelle Gegenwart der Live-Performance benennt jene Zeitlichkeit, in der unauflöslich und unaufhaltsam Zukunft zur Vergangenheit wird.

Michelangelo Pistoletto’s „Structure for Talking Standing Up“ (1965-66) transferieren wir in fahrbare, gelbe Dialogkonstruktionen, die ein Innen und ein Außen markieren. Diese Situation verweist auf das dynamische Verhältnis von Performerin, Künstlerin und Publikum und wie diese Relationen aufeinander wirken. Durch den Einsatz von Elementen wie der beweglichen Dialogkonstruktionen, die ein-, aus- oder zusammenschließen, lassen sich die Grenzen zwischen den Akteurinnen ausloten und Autorinnenschaft neu verhandeln.


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