Raffaela Bielesch


geboren 1984 in Wien

lebt und arbeitet in Niederösterreich
derzeit Studium performative Kunst, Akademie der Bildenen Künste Wien bei Carola Dertnig
davor Studien der Slawistik und Kunstgeschichte, Schule Friedl Kubelka – Klasse für künstlerische Photographie unter der Leitung von Anja Manfredi

"Dann, wenn Tinte, Münder oder Licht die Flächen berühren, ist es geschehen. Ich jage das schöne Bild und presse aus idealtypischen Darstellungswelten eine Essenz medialer Selbsterkundung. Referenz und Entzug. Konzeptuelle Eroberungen gerinnen so zu unsauberen Formen und kratzanfälligen Materialitäten. Lasst die Wiederholung lustvoll sein und das Neue selbstbewusst. Kostbar und wild."

 

Yes, there were performances


Yes, there were performances entstand als Kooperation von Raffaela Bielesch und Veronika Burger. Angelegt als Performance und Intervention im öffentlichen Raum an verschiedenen Schauplätzen in Dornbirn setzt die Arbeit durch die Strategie der Wiederholung an der feinen vermeintlichen Trennlinie zwischen Dokumentation, Historisierung und Institutionalisierung von performativer Kunst an. Die punktuelle Gegenwart der Live-Performance benennt jene Zeitlichkeit, in der unauflöslich und unaufhaltsam Zukunft zur Vergangenheit wird.

Michelangelo Pistoletto’s „Structure for Talking Standing Up“ (1965-66) transferieren wir in fahrbare, gelbe Dialogkonstruktionen, die ein Innen und ein Außen markieren. Diese Situation verweist auf das dynamische Verhältnis von Performerin, Künstlerin und Publikum und wie diese Relationen aufeinander wirken. Durch den Einsatz von Elementen wie der beweglichen Dialogkonstruktionen, die ein-, aus- oder zusammenschließen, lassen sich die Grenzen zwischen den Akteurinnen ausloten und Autorinnenschaft neu verhandeln.


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